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	<title>4nomore.net &#187; politics</title>
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		<title>Film zum Thema Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 21:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit ich davon geh&#246;rt habe, hat mich die Idee fasziniert &#8211; ein bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle, was f&#252;r eine Befreiung stellte das dar! Sh. das Buch von .
Unter grundeinkommen.tv ist das Thema aufgegriffen mit einem  100-min&#252;tigen Film, sehr gut gemacht, viele interessante Stimmen und Erkl&#228;rungen &#8211; frei verf&#252;gbar als Stream, aber auch zum Download (sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich davon geh&#246;rt habe, hat mich die Idee fasziniert &#8211; ein bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle, was f&#252;r eine Befreiung stellte das dar! Sh. das Buch von <a href="http://4nomore.net/2007/08/goetzwwerner-einkommenfueralle/">G&#246;tz Werner</a>.<br />
Unter <a href="http://grundeinkommen.tv">grundeinkommen.tv</a> ist das Thema aufgegriffen mit einem  <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">100-min&#252;tigen Film</a>, sehr gut gemacht, viele interessante Stimmen und Erkl&#228;rungen &#8211; frei verf&#252;gbar als Stream, aber auch zum Download (sogar die gesamte DVD).<br />
Sehr empfohlen!</p>
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		<title>Auftrag des Sozialstaats</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 22:27:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Gedanke von Walter Schmitt Glaeser in der Frankfurter Allgemeinen: Der Auftrag des Sozialstaats ist es, den Schw&#228;cheren die Chance zu er&#246;ffnen, eine selbst&#228;ndige Existenz aufzubauen. Stattdessen ist er zum Instrument einer umfassenden Sozialpolitik geworden mit zwei  Zielen. Erstens: Korrektur marktwirtschaftlicher Prozesse, Enteignung. Zweitens: Gleichschaltung der Gesellschaft, Einebnung von Unterschieden, Gleichheit. (Gelesen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gedanke von Walter Schmitt Glaeser in der Frankfurter Allgemeinen: Der Auftrag des Sozialstaats ist es, den Schw&#228;cheren die Chance zu er&#246;ffnen, eine selbst&#228;ndige Existenz aufzubauen. Stattdessen ist er zum Instrument einer umfassenden Sozialpolitik geworden mit zwei  Zielen. Erstens: Korrektur marktwirtschaftlicher Prozesse, Enteignung. Zweitens: Gleichschaltung der Gesellschaft, Einebnung von Unterschieden, Gleichheit. (Gelesen in der Weltwoche 32.07)</p>
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		<title>Diesel Ad: Global Warming</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 22:14:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230; interesting what kind of ads one can do &#8211; see this &#8216;Global Warming&#8217; series from Diesel.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; interesting what kind of ads one can do &#8211; see this &#8216;Global Warming&#8217; series from <a target="_blank" title="External link to http://www.ibelieveinadv.com/2007/08/diesel-global-warming-ready/" href="http://www.ibelieveinadv.com/2007/08/diesel-global-warming-ready/" class="externalLink">Diesel</a>.<br /><img src="images/dieselrushmore.jpg" alt="DieselRushmore" title="DieselRushmore"></p>
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		<title>G&#246;tz W. Werner: Einkommen f&#252;r Alle</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 23:36:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine faszinierende Idee: ein Grundeinkommen, das jedem ohne Vorbedingung ausbezahlt wird!Das macht Menschen wirklich erst frei und selbstbestimmt &#8211; offen und mutig f&#252;r kreativere Arbeiten, ohne Lohnzwang. Im Vergleich zu Arbeitslosengeld und Hartz IV f&#252;hrt dies auch zu einer sehr w&#252;nschenswerten Ent-Stigmatisierung. Und dies wird vorgeschlagen nicht von einem weltfremden Idealisten, sondern von dem Chef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine faszinierende Idee: ein Grundeinkommen, das jedem ohne Vorbedingung ausbezahlt wird!<br />Das macht Menschen wirklich erst frei und selbstbestimmt &#8211; offen und mutig f&#252;r kreativere Arbeiten, ohne Lohnzwang. Im Vergleich zu Arbeitslosengeld und Hartz IV f&#252;hrt dies auch zu einer sehr w&#252;nschenswerten Ent-Stigmatisierung. Und dies wird vorgeschlagen nicht von einem weltfremden Idealisten, sondern von dem Chef eines der gr&#246;sseren deutschen Konzerne <em>dm</em>.<br />Mir leuchtet hier vieles ein, und ich sehne mich danach &#8211; traditionelle (&#8216;alte&#8217;) Arbeit, d.h. Produktionsarbeit, sei es im landwirtschaftlichen oder Fabrik-Umfeld wird immer weniger, immer mehr wird rationalisiert, immer mehr von Maschinen &#252;bernommen. Diese Entwicklung ist in allen L&#228;ndern (je nach Stand) bereits zu sehen &#8211; und mit zunehmender Automatisierung und intelligenteren Maschinen werden solche Arbeiten allm&#228;hlich &#8216;frei&#8217;. Demgegen&#252;ber wird die &#8216;neue&#8217; Arbeit, Arbeit am Menschen, Dienstleistungen, Pflege, kreative Arbeiten bleiben, bzw. immer mehr Bedarf entstehen. Momentan wird aber leider durch den Druck auf Vollbesch&#228;ftigung in klassischen Arbeitsstellen (grossenteils alte Arbeit) ein falscher Akzent, weg von der neuen und zukunftstr&#228;chtigen Arbeit gesetzt. Vollbesch&#228;ftigung im klassischen Sinn wird nicht mehr m&#246;glich sein.<br />G&#246;tz Werner spricht von der <em>Abschaffung des Mangels</em>, die zu beobachten ist &#8211; als historisches Beispiel f&#252;hrt er die Wiedervereinigung in Deutschland ein: quasi &#252;ber Nacht konnte die westdeutsche Wirtschaft auch den G&#252;terbedarf der ex-DDR befriedigen &#8211; ohne zu einer Inflation zu f&#252;hren!<br />Die Finanzierung sieht er (ausschliesslich) durch die Mehrwertsteuer &#8211; d.h. der Konsumsteuer, die zwar einerseit deutlich erh&#246;ht werden m&#252;sste, andererseits durch Abschaffung aller anderen Steuern (die verdeckt doch einfach in den Preisen beim Endkunden eingerechnet sind) die eigentlichen Endpreise gar nicht unbedingt steigen m&#252;ssen.</p>
<p>Mehr in Zitaten aus dem Buch:<br />Von der Selbst- zur Fremdversorgung: der Mensch heute ist Teil eines Geflechtes:<br />
<blockquote>In der Folge stellt der moderne Mensch denn auch nichts mehr f&#252;r sich selbst her, sondern er kauft alles ein. Das aber bedeutet: Wer an dieser Gesellschaft teilnehmen will, ist darauf angewiesen, ein Einkommen zu beziehen. Jeder von uns braucht ein solches St&#252;ck Teilhabe.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Selbstversorger kann seine eigenen Bed&#252;rfnisse befriedigen. Er darf, wenn man so will, ein hemmungsloser Egoist sein. In der Fremdversorgung kommen stattdessen zwei gegenl&#228;ufige Ph&#228;nomene zusammen: Auf der einen Seite steht der Konsument, der nach wie vor ein Egoist ist. Ihm gegen&#252;ber steht der Produzent, der nur dann ein guter Produzent ist, wenn er auch Altruist ist. Etwas technischer ausgedr&#252;ckt: Je mehr sich ein Produzent an den Bed&#252;rfnissen seiner Kunden und je weniger er sich an seinen eigenen Bed&#252;rfnissen orientiert, desto erfolgreicher wird er sein. Egoismus in der Produktion ist so gesehen nichts anderes als Sand im Getriebe. Auf eine handliche Formel gebracht bedeutet Fremdversorgung: Altruisten versorgen Egoisten. Subjektiv ist das nur deshalb nicht immer zu erkennen, weil wir permanent beides zugleich sind.</p></blockquote>
<p>Er findet auch harte Worte f&#252;r die gegenw&#228;rtige Arbeitspolitik in Deutschland, speziell Hartz IV:<br />
<blockquote>&#8230; sie sollen <em>jede</em> ihnen &#8220;angebotene&#8221; Arbeit annehmen. In letzter Konsequenz w&#228;re das Zwangsarbeit. Die ist &#252;brigens verboten &#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie man sieht, fusst die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen also im Kern auf den Grundlagen jeder freien, demokratisch verfassten Gesellschaft. Wie jedes andere Grundrecht ist auch das Recht auf Einkommen ein Menschen- und B&#252;rgerrecht. Es ist sogar ein ganz elementarer Teil unserer Freiheitsrechte. Denn das Recht auf Freiheit beinhaltet sehr wesentlich das Recht, neine sagen zu k&#246;nnen. Es beinhaltet zu Beispiel das Recht, eine bestimmte Arbeit abzulehnen.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; Rudolf Steiners Definition des Begriffs der &#8220;Ausbeutung&#8221;: Ausbeutung geschieht immer dann, wenn ich eine Leistung so honoriere, dass sie nicht wiederholt werden kann. Dagegen ist es keine Ausbeutung, wenn ich eine Leistung so bezahle, dass sie erstens erneut erbracht werden kann. Und dass zweitens demjenigen, der die Leistung erbringt, auch noch die M&#246;glichkeit gegeben wird, sich weiterzuentwickeln.</p></blockquote>
<blockquote><p>Jubel &#252;ber den Fortschritt und Entsetzen &#252;ber den Arbeitsplatzabbau. &#8230; Tats&#228;chlich sollte doch beides gleichermassen bejubelt werden: der Fortschritt durch Rationalisierung und der Abbau von Arbeitspl&#228;tzen in der Produktion und in allen weiteren Bereichen maschinell aufr&#252;stbarer T&#228;tigkeit. Denn der eigentliche Sinn der Rationaliseriung war doch immer schon das, was wir fortw&#228;hrend weitertreiben und mehr und mehr perfektionieren: effizienter zu produzieren und Menschen von groben, gef&#228;hrlichen und &#246;den, monotonen, ergo unterfordernden Arbeiten zu entlasten. In letzter Konsequenz kann, ja muss man sich dem ketzerisch klingenden Satz des Soziologen Ulrich Beck anschliessen, &#8230;: &#8220;Arbeitslosigkeit ist ein Sieg!&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>Die vielleicht gr&#246;sste Bedeutung des bedingungslosen Grundeinkommens liegt in der Abschaffung der Opferrolle. Die Leute, die nicht arbeiten wollen, die es in kleiner Zahl immer gab und geben wird, blockieren dann nicht mher die Arbeitspl&#228;tze. Und die Unternehmen m&#252;ssen sich endlich fragen: Haben wir wirklich interessante Arbeitspl&#228;tze? Ein Unternehmen, das keine interessanten Arbeitspl&#228;tze bietet, wird sich gezwungen sehen, diesen Mangel durch bessere Bezahlung zu kompensieren. Denn die Freelancer, die wir dann alle sein w&#252;rden, gehen nur dahin, wo eine interessante Aufgabe oder ein positives Klima locken.</p></blockquote>
<p>Und zu alter und neuer Arbeit:<br />
<blockquote>&#8230;zwei v&#246;llig verschiedene Kategorien von Arbeit ..: Arbeit an der Natur und Arbeit am Menschen, stoffliche Arbeit und ideelle Arbeit, Produktionsabrbeit und Kulturarbeit im weiteren Sinne. Kurz gesagt: Die vorherrschende Denkschule will st&#228;ndig &#8220;alte Arbeit&#8221; schaffen, wo doch der eigentlcihe Mangel an sinnvollen, dringend notwendigen und echten Arbeitspl&#228;tzen in den Bereich herrscht, die ich mit dem Begriff der &#8220;neuen Arbeit&#8221; zu fassen versuche.<br />Die alte Arbeit, das ist die Arbeit an den stofflichen, den materiellen Grundlagen unserer Existenz. Alte Arbeit, das ist industrielle und &#8230; handwerkliche Produktion von G&#252;tern.<br />&#8230;<br />F&#252;r die &#8220;neue Arbeit&#8221;, f&#252;r die Arbeit am Menschen, f&#252;r die Kulturarbeit gilt dagegen in fast allen Punkten das genaue Gegenteil. So l&#228;sst sich die Produktivit&#228;t der Arbeit am Menschen nicht im gleichen Sinne permanent steigern. &#8230; Wie sollte eine Verk&#228;uferin es anstellen, produktiver freundlich zu sein? &#8230; Noch l&#228;cherlicher w&#228;re die Idee, die Produktivit&#228;t eines Lehrers zu steigern &#8230; Bei der Arbeit am Menschen geht es nicht um Produktivit&#228;t und Effizienz, sondern um mitmenschliche Zuwendung. Weder Lehrerin noch Altenpfleger d&#252;rfen sparsam sein.<br />&#8230; geht es in der alten Arbeit im Wesentlichen um Einkommensmaximierung. &#8230; Bei der neuen Arbeit geht es um etwas ganz anderes: Es geht um Sinnmaximierung. Je mehr Sinn zum Beispiel die Lehrerin oder der Lehrer in ihrer Arbeit sehen, desto besser und engagierter werden sie sie verrichten und desto mehr pers&#246;nliche Befriedigung werden sie aus ihr ziehen &#8211; und zwar zun&#228;chst ganz unabh&#228;ngig vom Einkommen, das sie mit dieser Arbeit erzielen k&#246;nnen.<br />Unser Kernproblem ist folgendes: Der Arbeitsmarkt der Zukunft ist eigentlich diese neue Arbeit &#8211; die Arbeit am Menschen, die soziale Arbeit, die Kulturarbeit im weitesten Sinne. Von der alten Arbei sind wir durch unsere f&#252;nfte Sch&#246;pfung weitgehend entlastet worden, und wir werden uns auch in Zukunft weiter von ihr entlasten. In der G&#252;terproduktion, der stofflichen Arbeit, setzen wir immer mehr Arbeitskraft frei. Zugleich erkennen wir die neue Arbeit in weiten Teilen nicht als &#8220;echte&#8221; Arbeit an &#8211; was man am besten an unserem nach wie vor abwertenden Begriff von Hausarbeit, besser gesagt von Familien- und Erziehungsarbeit, sieht.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; wesentliche Gedanke hinter der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens: Es erm&#246;glicht Arbeit, die man nicht bezahlen kann. Volkswirtschaftlich wirkt es n&#228;mlich vor allem als Lohnsubvention f&#252;r die neue, relativ zur alten zu teure Arbeit. Kulturell dagegegn ist das bedingungslose Grundeinkommen vor allem ein Imputs f&#252;r Freiheit &#8211; f&#252;r die Schaffung von Freir&#228;umen, das zu tun, was einem pers&#246;nlich am sinnvollsten erscheint.</p></blockquote>
<blockquote><p>Politiker &#8211; Ausnahmen best&#228;tigen wie immer die Regel &#8211; sind im Prinzip keine innovativen, wirklich kreativen Menschen. Politiker sind Segler: Sie sp&#252;ren, wenn der Wind sich dreht, dann erst &#228;ndern sie den Kurs. Neue Trends zu sp&#252;ren und sie als Erste zu popularisieren, das k&#246;nnen erfolgreiche Politiker am besten. &#8230; Das Problem ist nur, dass in unserer Gesellschaft nicht gen&#252;gend Wind erzeugt wird.<br />&#8230;<br />Die vielen Menschen, die sich mittlerweile f&#252;r die Idee eines Grundeinkommens einsetzen, versuchen genau das: Druck f&#252;r grundlegende Neuerungen aufzubauen und gesellschaftlichen Wind daf&#252;r zu erzeugen. Aber der Wind gibt nicht die genaue Route vor, auf der gesegelt wird, sondern nur die Richtung.</p></blockquote>
<p>Zu Unternehmern:<br />
<blockquote>Ich bin davon &#252;berzeugt, dass ein Unternehmen zu f&#252;hren heute bedeutet, Wasserbauer zu sein. Als Wasserbauer modelliert man das Gel&#228;nde und nicht das Wasser. Das Wasser fliesst n&#228;mlich nicht rechtsherum, weil der Wasserbauer dem Wasser sagt, dass es das soll, sondern weil der Wasserbauer das Umfeld so modelliert hat, dass es rechtsherum fliessen kann.</p></blockquote>
<blockquote><p>Eine wesentliche Aufgabe des Managements ist es also, m&#246;glichst viel freie Initiative im Unternehmen zu erm&#246;glichen. Modernes ganzheitliches Management nuss alles unterlassen, was den Mitarbeiter in die Haltung zur&#252;ckfallen l&#228;sst: &#8220;Wie gefalle ich meinem Chef?&#8221; Denn diese Haltung &#246;ffnet jeglichem Unfug und jedweder Form von Manipulation T&#252;r und Tor.</p></blockquote>
<p>Geldgesch&#228;fte:<br />
<blockquote>Der hohe Grad an Kapitalisierung beg&#252;nstigt noch den Irrtum, dass Geld einen Wert an sich Habe. Grunds&#228;tzlich wird im reinen Geldverkehr ja tats&#228;chlich &#252;berhaupt nichts geschaffen. Reale Werte entstehen nur in der Produktion oder durch n&#252;tliche Dienstleistungen. Doch wir glauben nur u gerne, dass Geld selbst Geld verdienen k&#246;nne. Das funktioniert nat&#252;rlich nur so lange, wie es in grossen Teilen der Wirtschaft immer noch um reale Produktion und Leistung geht.<br />&#8230;<br />Spricht man mit Spekulanten, h&#246;rt man immer nur von ihren enormen Gewinnen. Von Verlusten, dies es ja de facto gibt, h&#246;rt man wenig. Letztendlich l&#228;uft alles auf ein Nullsummenspiel hinaus, wenn keine Wertsch&#246;pfung durch Produktion zugrunde liegt.<br />&#8230;<br />Unser Sparwahn ist das Erbe unserer Selbstversorgungs-Vergangenheit, denn mentalsind wir immer noch Selbstversorger. .. Die Fremdversorgung hat historisch gesehen erst gestern eingesetzt, allerdings unumkehrbar.<br />&#8230;<br />Wir leben eben in der Zukunft beziehungsweise im Alter nicht von dem, was wir heute eingezahlt haben, sondern von den G&#252;tern und Dienstleistungen, die uns dann zur Verf&#252;gung stehen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Unsere F&#228;higkeit, Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen, &#252;bertrifft unsere Konsumf&#228;higkeit. Dagegen ist es prinzipiell keine Aufgabe von Unternehmen, &#8221; Arbeitspl&#228;tze zu schaffen&#8221;. Der Kapitalismus ist ein System zur Wohlstandsmehrung, zur Schaffung von m&#246;glichst vielen Produkten und Dienstleistungen zu m&#246;glichst g&#252;nstigen Preisen, ergo unter m&#246;glichst effizientem Einsatz von Ressourcen. Der Kapitalismus ist mitnichten eine besch&#228;ftigungstherapeutische Veranstaltung.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Paradigma, von dem wir uns l&#246;sen mUussen, ist der Irrglaube, man arbeite f&#252;r sich selbst und lebe von seinem geldlichen Einkommen.</p></blockquote>
<p>Was mir fast am wichtigsten erscheint in der Essenz:<br />
<blockquote>Wer nun glaubt, mit einem bedingungslosen Grundeinkommen stelle der Mensch seine Arbeit, besser gesagt: seine individuelle Initiative ein, der glaubt im Grunde, der Mensch k&#246;nne oder m&#252;sse von aussen gelenkt werden. Er glaubt, ohne einen zumindest mittelbaren Zwang &#8211; den zur Existenzsicherung &#8211; springe der Motor der Initiative beim Menschen gar nicht erst an. Dabei entwickelt sich der Mensch im Kern doch durch Eigent&#228;tigkeit. Nur so erwirbt er seine F&#228;higkeiten, nur so kann er kreativ werden, nur so wird er &#252;berhaupt zum Individuum. Nur auf der Grundlage von Eigenantrieb und eigenen F&#228;higkeiten kann er sich zugleich in soziale Strukturen einbinden, kann er in von anderen bestimmten Abl&#228;ufen t&#228;tig werden und von anderen festgelegte Aufgaben &#252;bernehmen.<br />Mehr noch: Die moderne Technik &#8220;&#252;berholt&#8221;  den Menschen in allen Bereichen, die ihm durch Aussenlenkung abverlangt werden k&#246;nnen. Rein mechanische, gar monotone T&#228;tigkeiten beherrschen Maschinen eben viel besser als Menschen. Doch selbst die kompliziertesten Maschinen und Ger&#228;te bringen am Ende nur das hervor. wozu wir sie erschaffen haben. In allen Bereichen dagegen. die &#252;ber das Bisherige hinausf&#252;hren, ist menschliche Kreativit&#228;t erforderlich. Kreativit&#228;t erzeugt Unerwartetes, ein Roboter im Prinzip nur Erwartbares.</p></blockquote>
<p>[Naja, dem letzten kann ich nat&#252;rlich nicht ganz zustimmen - aber das ist eine andere Geschichte.]<br />Steuern:<br />
<blockquote>Unternehmen zahlen &#252;berhaupt keine Steuern. Das ist f&#252;r viele zun&#228;chst eine verbl&#252;ffende Aussage. Oft gehe ich sogar noch weiter und sage: Eigentlich zahlt &#252;berhaupt niemand Steuern. Alle Steuern stecken am Ende in den Preisen.<br />&#8230;<br />Alle unsere Steuern werden von unseren Kunden bezahlt. Doch bis auf die offen ausgewiesene Mehrwertsteuer sind sie alle in unseren Preisen <em>versteckt</em>. Faktisch zahlen Sie alle also l&#228;ngst die von mir und anderen propagierte Konsumsteuer. Sie wissen es leider nur nicht, weil unser System von Ertrags- und Einkommensteuern das systematisch verschleiert.</p></blockquote>
<p></p>
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		<title>David Deutsch TED Talk</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 00:34:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[One important thought from David Deutsch in his a TED talk was considering how to deal with crises &#8211; e.g. global warming: if we come to the understanding that it is too late to avoid a desaster by preventing it (e.g. controlling CO2 emissions), then most of the discussion should be done in the topics [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>One important thought from David Deutsch in his a <a target="_blank" title="External link to http://www.ted.com" href="http://www.ted.com" class="externalLink">TED</a> talk was considering how to deal with crises &#8211; e.g. global warming: if we come to the understanding that it is too late to avoid a desaster by preventing it (e.g. controlling CO2 emissions), then most of the discussion should be done in the topics how to deal with the desaster (e.g. mirrors in space etc.).<br />But this is not the case &#8211; why is this so?</p>
<p>Link: <a target="_blank" title="External link to http://tedtalks.podzinger.com/results.jsp?filter=0&amp;q=david+deutsch&amp;s=PZSID_videopods_videopod0_8_5_0008&amp;col=en-all-pod-ep" href="http://tedtalks.podzinger.com/results.jsp?filter=0&amp;q=david+deutsch&amp;s=PZSID_videopods_videopod0_8_5_0008&amp;col=en-all-pod-ep" class="externalLink broken_link">http://tedtalks.podzinger.com/results.jsp?filter=0&amp;q=david+deutsch&amp;s=PZSID_videopods_videopod0_8_5_0008&amp;col=en-all-pod-ep</a></p>
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		<title>Logic Of Suicide Terrorism</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2005 01:31:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Very interesting interview with Associate Professor Robert Pape of the University of Chicago, who published a book on suicide terrorism, Dying to Win.Statements from Robert Pape from the article at http://www.amconmag.com/2005_07_18/article.html:
The central fact is that overwhelmingly suicide-terrorist attacks are not driven by religion as much as they are by a clear strategic objective: to compel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Very interesting interview with Associate Professor Robert Pape of the University of Chicago, who published a book on suicide terrorism, <em>Dying to Win</em>.<br />Statements from Robert Pape from the article at <a tiddlylink="http://www.amconmag.com/2005_07_18/article.html" refresh="link" target="_blank" title="External link to http://www.tiddlywiki.com/#http://www.amconmag.com/2005_07_18/article.html" href="http://www.tiddlywiki.com/#http://www.amconmag.com/2005_07_18/article.html" class="externalLink">http://www.amconmag.com/2005_07_18/article.html</a>:<br />
<blockquote>The central fact is that overwhelmingly suicide-terrorist attacks are not driven by religion as much as they are by a clear strategic objective: to compel modern democracies to withdraw military forces from the territory that the terrorists view as their homeland. From Lebanon to Sri Lanka to Chechnya to Kashmir to the West Bank, every major suicide-terrorist campaign—over 95 percent of all the incidents—has had as its central objective to compel a democratic state to withdraw.</p></blockquote>
<blockquote><p>Since suicide terrorism is mainly a response to foreign occupation and not Islamic fundamentalism, the use of heavy military force to transform Muslim societies over there, if you would, is only likely to increase the number of suicide terrorists coming at us.</p></blockquote>
<blockquote><p>In 1996, [Osama bin Laden] went on to say that there was a grand plan by the United States—that the Americans were going to use combat forces to conquer Iraq, break it into three pieces, give a piece of it to Israel so that Israel could enlarge its country, and then do the same thing to Saudi Arabia. As you can see, we are fulfilling his prediction, which is of tremendous help in his mobilization appeals.</p></blockquote>
<blockquote><p>The evidence shows that the presence of American troops is clearly the pivotal factor driving suicide terrorism.<br />If Islamic fundamentalism were the pivotal factor, then we should see some of the largest Islamic fundamentalist countries in the world, like Iran, which has 70 million people—three times the population of Iraq and three times the population of Saudi Arabia—with some of the most active groups in suicide terrorism against the United States. However, there has never been an al-Qaeda suicide terrorist from Iran, and we have no evidence that there are any suicide terrorists in Iraq from Iran.<br />Sudan is a country of 21 million people. Its government is extremely Islamic fundamentalist. The ideology of Sudan was so congenial to Osama bin Laden that he spent three years in Sudan in the 1990s. Yet there has never been an al-Qaeda suicide terrorist from Sudan.<br />I have the first complete set of data on every al-Qaeda suicide terrorist from 1995 to early 2004, and they are not from some of the largest Islamic fundamentalist countries in the world. Two thirds are from the countries where the United States has stationed heavy combat troops since 1990.<br />Another point in this regard is Iraq itself. Before our invasion, Iraq never had a suicide-terrorist attack in its history. Never. Since our invasion, suicide terrorism has been escalating rapidly with 20 attacks in 2003, 48 in 2004, and over 50 in just the first five months of 2005. Every year that the United States has stationed 150,000 combat troops in Iraq, suicide terrorism has doubled.</p></blockquote>
<blockquote><p>There is no evidence there were any suicide-terrorist organizations lying in wait in Iraq before our invasion. What is happening is that the suicide terrorists have been produced by the invasion.</p></blockquote>
<blockquote><p>The central motive for anti-American terrorism, suicide terrorism, and catastrophic terrorism is response to foreign occupation, the presence of our troops. The longer our forces stay on the ground in the Arabian Peninsula, the greater the risk of the next 9/11, whether that is a suicide attack, a nuclear attack, or a biological attack.  </p></blockquote>
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