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	<title>4nomore.net &#187; german</title>
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	<description>Musings of a memeplex - a mixture of thoughts, books, ...</description>
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		<title>Martin Suter: Der letzte Weynfeldt</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 10:17:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wieder ein sehr guter Suter! Spannende Geschichte mit diversen Umwendungen und einem sehr gelungenen Ende, viele treffend beschriebene Beobachtungen aus dem Leben des &#8216;letzten Weynfeldts&#8217; &#8211; ein sehr sch&#246;nes Lesebuch!
&#8220;Das alles h&#228;tte an einem anderen Tag auf seine Stimmung geschlagen. Nicht dass er &#252;bellaunig geworden w&#228;re, er war viel zu wohlerzogen, um sich seine Launen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein sehr guter Suter! Spannende Geschichte mit diversen Umwendungen und einem sehr gelungenen Ende, viele treffend beschriebene Beobachtungen aus dem Leben des &#8216;letzten Weynfeldts&#8217; &#8211; ein sehr sch&#246;nes Lesebuch!<br />
&#8220;Das alles h&#228;tte an einem anderen Tag auf seine Stimmung geschlagen. Nicht dass er &#252;bellaunig geworden w&#228;re, er war viel zu wohlerzogen, um sich seine Launen anmerken zu lassen. Aber etwas wortkarger und etwas langsamer h&#228;tte ihn diese Stimmung schon gemacht.<br />
Ja, langsamer. Weynfeldt hatte Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass die Zeitlupentage, wie er sie f&#252;r sich nannte, die Tage, an denen er sich vorkam wie auf Grund gelaufen, dass diese Tage f&#252;r ihn das waren, was andere Leute als Depressionen bezeichneten. Er hatte es in einem Roman entdeckt, bei der Beschreibung des Gef&#252;hlszustands der Protagonistin. Von selbst w&#228;re er nicht darauf gekommen. Und jemanden, mit dem er &#252;ber seine Gef&#252;hle sprechen konnte, kannte er nicht.<br />
Aber am heutigen Tag, obwohl dieser alle Anlagen zu einem Zeitlupentag hatte, erschien ihm alles leicht und d&#252;nnfl&#252;ssig.&#8221;<br />
&#8220;Adrian wartete zwar auf Lorenas Anruf, aber dieses Warten war keine Besch&#228;ftigung, es war ein Zustand, und gar nicht mal ein so unangenehmer. Wie Fliegen.<br />
Sobald Weynfeldt ein Flugzeug betrat, wurde er in diesen Zustand absoluter Passivit&#228;t versetzt. Nat&#252;rlich ass er, was ihm serviert wurde, und las er Zeitung oder ein Buch. Passiv war er nur, was das Fliegen selbst betraf. Er wusste, dass er es nicht beeinflussen konnte, und delegierte es bedingungslos an die, die es konnten.&#8221;<br />
&#8220;Das konnte Casutt: Nur mit Worten und Gesten einen Raum so bildhaft heraufbeschw&#246;ren, dass man ihn vor sich sah, sich in ihm befand und die &#220;bergangsphase vom Ist- zum Sollzustand nur noch als ein zu vernachl&#228;ssigendes Detail betrachtete.&#8221;<br />
&#8220;Ich glaube, ich bin so etwas wie gl&#252;cklich, dachte er. Nicht dass er bisher ungl&#252;cklich gewesen w&#228;re. Aber zwischen nicht ungl&#252;cklich und gl&#252;cklich bestand doch ein erheblicher Unterschied, musste er sich sagen, draussen vor der T&#252;r wie ein bestrafter Sch&#252;ler.&#8221;</p>
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		<title>&#8220;Eigentlich&#8221;, sagte das M&#228;dchen, &#8220;gibt es nichts, vor dem man Angst zu haben brauchte.&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 14:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Hoeg, &#8220;Das stille M&#228;dchen&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Hoeg, &#8220;Das stille M&#228;dchen&#8221;</p>
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		<title>Tim Parks: Stille</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leben eines fernsehber&#252;hmten Journalisten – nach dem H&#246;hepunkt, nach der Ver&#246;ffentlichung des ‘Abrechnungs-Romans’ seines Sohnes. Als Aussteiger zieht er sich in die Alpen zur&#252;ck und haupts&#228;chlich in seinen Gedanken lernen wir die Vorgeschichte kennen. Ein Anti-Held, aber durch seine Gedanken doch so allzu menschlich. Sehr empfehlenswert, tolle Sprache.
“Du hast immer nach Lob gegiert. … “Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leben eines fernsehber&#252;hmten Journalisten – nach dem H&#246;hepunkt, nach der Ver&#246;ffentlichung des ‘Abrechnungs-Romans’ seines Sohnes. Als Aussteiger zieht er sich in die Alpen zur&#252;ck und haupts&#228;chlich in seinen Gedanken lernen wir die Vorgeschichte kennen. Ein Anti-Held, aber durch seine Gedanken doch so allzu menschlich. Sehr empfehlenswert, tolle Sprache.</p>
<p>“Du hast immer nach Lob gegiert. … “Du hast nach Eigenlob gegiert, dachte er. Du hattest es eilig, dich selbst zu bewundern. Er sch&#252;ttelte den Kopf.”</p>
<p>“Alles wertete er ab, um es dann dennoch zu tun, genau wie vorher, genau wie alle anderen. Fernsehdebatten waren bedeutungslos, aber mein Vater war darin der unangefochtene Meister. Dokumentarfilme verf&#228;lschten immer die Lage, aber das hinderte ihn nicht daran, ausgezeichnete Dokumentarfilme zu drehen und Preise f&#252;r deren Glaubw&#252;rdigkeit einzuheimsen. Besonders die Ehe war vollkommen sinnlos, aber in gewisser Weise war mein Vater verheirateter als all seine Freunde, die sich scheiden liessen.”</p>
<p>“Das Problem besteht darin, zu leben, dachte Cleaver. Oder vielmehr, gelebt zu haben, eine Version von seinem Leben zu haben, die man selbst erz&#228;hlen kann. … Je &#252;berzeugender eine Dokumentation ist, sagte mein Vater immer – und das, hatte sein &#228;lterer Sohn geschrieben, ist typisch f&#252;r seine def&#228;tistische Haltung -, desto sicherer kann man sein, dass sie l&#252;ckenhaft ist oder glatt gelogen.”</p>
<p>“Ich wollte bewundert werden daf&#252;r, dass ich aufgeh&#246;rt hatte, bewundert werden zu wollen. Immerhin, dachte er, habe ich die angebotenen Zigaretten nicht genommen.”</p>
<p>“Andererseits, w&#228;re es nicht viel erstaunlicher, wenn es anders w&#228;re, wenn die Meinungen der Menschen ganz rein w&#228;ren, nur rationalen und intellektuellen Uberzeugungen entstammten – was immer das bedeutete – und sie sich, nachdem sie sich diese reinen Meinungen gebildet hatten, daranmachten, sie im &#246;ffentlichen Leben umzusetzen, sich auf der Basis von gewissenhaftem logischen Denken in der Politik, dem Gemeinwesen oder in Interessengrupen zu engagieren?”</p>
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		<title>Mensch und Gemeinschaft &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von einem Freund gesandt:
»Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zul&#228;sst, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es f&#252;r ihn keine Geborgenheit. Solange er sich f&#252;rchtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem Freund gesandt:</p>
<p>»Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zul&#228;sst, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es f&#252;r ihn keine Geborgenheit. Solange er sich f&#252;rchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen &#8211; er wird allein sein. Wo k&#246;nnen wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren N&#228;chsten?</p>
<p>Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar &#252;ber sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Tr&#228;ume oder den Zwerg seiner &#196;ngste sehen, sondern als Mensch, der &#8211; Teil eines Ganzen &#8211; zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden k&#246;nnen wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein &#8211; wie im Tod &#8211; sondern lebendig als Mensch unter Menschen«.</p>
<p><strong>Richard Beauvais</strong> (1964)</p>
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		<title>Daniel Kehlmann: Ruhm</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Ein Roman in neun Geschichten&#8221; ist der Untertitel. Diese Geschichten sind einzeln, aber h&#228;ngen zusammen und sind verwoben. Neben-Ereignisse und Neben-Personen in der einen werden entscheidend in einer anderen. Das klingt nicht neu im Konzept, speziell dazu kommt aber noch, dass die Geschichten oft extrem sind &#8211; in verschiedener Hinsicht, manchmal auch leicht surreal. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Roman in neun Geschichten&#8221; ist der Untertitel. Diese Geschichten sind einzeln, aber h&#228;ngen zusammen und sind verwoben. Neben-Ereignisse und Neben-Personen in der einen werden entscheidend in einer anderen. Das klingt nicht neu im Konzept, speziell dazu kommt aber noch, dass die Geschichten oft extrem sind &#8211; in verschiedener Hinsicht, manchmal auch leicht surreal. Dies aber aus der &#252;berlagerung der verschiedenen Ebenen, mit denen der Autor spielt &#8211; speziell zum Beispiel in der Geschichte der Frau, die nach dem Todesurteil Krebs der &#196;rzte in die Schweiz zum Sterben geht &#8211; und dabei mit dem Autor der Geschichte verhandelt und bettelt, bis dieser auch am Ende einmal kurz in die Geschichte explizit hineingeht. Nur um dann wieder klarzumachen, dass die Geschichte eine Geschichte und nicht die Wirklichkeit ist. Hat mich an <a href="http://aplressources.free.fr/35oamc/sld016.htm">&#8216;Ceci n&#8217;est pas une pipe&#8217; von Magritte</a> erinnert, oder die dreidimensional gemalten Kugeln von Escher, die abgeknickt gezeigt werden um ihre Flachheit (und das alles auf einem flachen Druck!) zu zeigen.</p>
<p>Diese Verwobenheit und damit verbunden auch das Spiel um die Identit&#228;t ist sehr attraktiv und auch unheimlich &#8211; ein sehr empfehlenswertes Buch!</p>
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		<title>Randy Pausch: Last Lecture</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 22:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Randy Pausch war ein Professor der Informatik, der 2008 an Krebs gestorben ist. Er hat aus seiner Erkrankung kein Geheimnis gemacht und war immer ein lebensbejahender und grunds&#228;tzlich positiver Mensch. Die an seiner Universit&#228;t &#252;bliche &#8216;Last Lecture&#8217; eines scheidenden Professors war in seinem Fall eine last lecture im engeren Sinn &#8211; und dessen waren sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Randy Pausch war ein Professor der Informatik, der 2008 an Krebs gestorben ist. Er hat aus seiner Erkrankung kein Geheimnis gemacht und war immer ein lebensbejahender und grunds&#228;tzlich positiver Mensch. Die an seiner Universit&#228;t &#252;bliche &#8216;Last Lecture&#8217; eines scheidenden Professors war in seinem Fall eine last lecture im engeren Sinn &#8211; und dessen waren sich er und seine Zuh&#246;rer bewusst. Er hat darin &#252;ber sein Leben, die Verwirklichung seiner Tr&#228;ume und den Sinn gesprochen &#8211; diese Last Lecture ist online unter <a href="http://www.thelastlecture.com/" mce_href="http://www.thelastlecture.com/">http://www.thelastlecture.com/</a> und <a href="http://www.cmu.edu/uls/journeys/randy-pausch/index.html" mce_href="http://www.cmu.edu/uls/journeys/randy-pausch/index.html">http://www.cmu.edu/uls/journeys/randy-pausch/index.html</a> zu finden .</p>
<p>Das Buch erz&#228;hlt mit mehr Details und Hintergr&#252;nden den Inhalt dieser Lecture &#8211; sehr bewegend ist sein Einsatz und seine Einsichten aus und in seinem Leben.</p>
<p>Zitate:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn Du es tr&#228;umen kannst, dann kannst du es auch tun.&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Mein Vater hat mir beigebracht: Wenn ein Elefant im Raum ist, stelle ihn vor. Wenn man sich mein CT ansieht, dann sieht man ungef&#228;hr zehn Tumore in meiner Leber und die &#196;rzte sagten mir, dass ich noch drei bis sechs Monate bei guter Gesundheit h&#228;tte. Das war vor einem Monat, also rechnet selbst.&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;&#8216;Coach Graham hat dich ziemlich hart angepackt, was?&#8217; &#8230;. &#8216;Das ist gut&#8217;, erkl&#228;rte er mir, &#8216;denn wenn du es verbockst und niemand etwas sagt, dann heisst das, dass sie dich aufgegeben haben.&#8217;&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe schon so oft Klagen &#252;ber den Niedergang unseres Bildungssystems geh&#246;rt, aber ich bin &#252;berzeugt, dass einer der Schl&#252;sselfaktoren dabei die viel zu vielen Streicheleinheiten und viel zu wenigen echten Feedbacks sind.&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Sie sagte: &#8216;Es hat lange gedauert, aber am Ende hab ich es doch rausbekommen. Wenn es um M&#228;nner geht, die ein romantisches Interesse an dir zeigen, ist die Sache wirklich einfach: Ignoriere alles, was sie sagen und achte nur darauf, was sie tun.&#8217;&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Erfahrung ist das, was du bekommst, wenn du nicht bekommen hast, was du wolltest. Und Erfahrung ist nicht selten das Wertvollste, was du anzubieten hast.&#8221;</p>
</blockquote>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; die Idee, jedem Papier, das zur Begutachtung anstand, eine Schachtel <i>Girl Scout Thin Mints</i> beizulegen. &#8216;Danke f&#252;r Deine Bereitschaft&#8217;, schrieb ich dazu. &#8216;Die beigef&#252;gten Thin Mints sind Deine Belohnung. Aber nicht dr&#252;ber hermachen, bevor Du das Papier begutachtet hast.&#8217; Das brachte die Leute zum L&#228;cheln. Und ich brauchte sie nie anzurufen und ihnen auf die Nerven zu gehen. Sie hatten die Schachtel Thin Mints auf dem Schreibtisch und wussten, was sie zu tun hatten.<br />Klar, manchmal musste ich eine kurze Erinnerungsmail schicken. Doch auch da brauchte ich nur einen Satz zu schreiben: &#8216;Hast Du Deine Thin Mints schon gegessen?&#8217;&#8221;</p>
</blockquote>
<p></p>
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		<title>Film zum Thema Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 21:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<category><![CDATA[sociology]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ich davon geh&#246;rt habe, hat mich die Idee fasziniert &#8211; ein bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle, was f&#252;r eine Befreiung stellte das dar! Sh. das Buch von .
Unter grundeinkommen.tv ist das Thema aufgegriffen mit einem  100-min&#252;tigen Film, sehr gut gemacht, viele interessante Stimmen und Erkl&#228;rungen &#8211; frei verf&#252;gbar als Stream, aber auch zum Download (sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich davon geh&#246;rt habe, hat mich die Idee fasziniert &#8211; ein bedingungsloses Grundeinkommen f&#252;r alle, was f&#252;r eine Befreiung stellte das dar! Sh. das Buch von <a href="http://4nomore.net/2007/08/goetzwwerner-einkommenfueralle/">G&#246;tz Werner</a>.<br />
Unter <a href="http://grundeinkommen.tv">grundeinkommen.tv</a> ist das Thema aufgegriffen mit einem  <a href="http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen">100-min&#252;tigen Film</a>, sehr gut gemacht, viele interessante Stimmen und Erkl&#228;rungen &#8211; frei verf&#252;gbar als Stream, aber auch zum Download (sogar die gesamte DVD).<br />
Sehr empfohlen!</p>
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		<title>Marisha Pessl: Die Physik des allt&#228;glichen Ungl&#252;cks</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 22:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein erstaunliches Buch &#8211; ich hatte schon vor einer l&#228;ngeren Zeit mal eine Lesung mit der Autorin geh&#246;rt und dann vorgenommen das Buch einmal zu lesen. Von der Lesung her hatte ich in Erinnerung, dass etwas recht &#8216;Dunkles&#8217; geschehen w&#252;rde, aber die ersten paar Hundert Seiten (von ca. 700) erz&#228;hlen eine Geschichte einer Jugendlichen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein erstaunliches Buch &#8211; ich hatte schon vor einer l&#228;ngeren Zeit mal eine Lesung mit der Autorin geh&#246;rt und dann vorgenommen das Buch einmal zu lesen. Von der Lesung her hatte ich in Erinnerung, dass etwas recht &#8216;Dunkles&#8217; geschehen w&#252;rde, aber die ersten paar Hundert Seiten (von ca. 700) erz&#228;hlen eine Geschichte einer Jugendlichen mit all den t&#228;glichen Schwierigkeiten mit Schule, Freunden, etc. Ungew&#246;hnliche Elemente ordnet man dabei automatisch leicht der etwas &#252;bersteigerten Empfindungen einer Jugendlichen zu. Diese Blue van Meer ist allerdings sehr intelligent, lebt nach dem Tod/Unfall/? der Mutter mit ihrem Vater in verschiedenen Orten der USA, und kennt unglaubliche Mengen von B&#252;chern und Zitaten durch das intensive Gespr&#228;ch mit dem Professoren-Vater.</p>
<p>Dann aber geht es los &#8230; &#8216;ernste&#8217; Dinge geschehen, Menschen kommen um, seltsame Zusammenh&#228;nge tun sich auf und das Buch wird immer spannender (so dass es zum Schluss eine lange Lesenacht gibt &#8230;) und &#252;berraschender. Zum Schluss war ich quasi &#252;berzeugt, dass eine Verschw&#246;rungstheorie hier Wahrheit geworden ist &#8211; allerdings beim erneuten Nachdenken &#8211; fast erzwungen durch die Fragen der &#8216;Abschlusspr&#252;fung&#8217; am Ende des Buches &#8211; l&#228;sst sich einiges auch wiederum anders lesen. D.h. das ganze bleibt trotz der Fakten, die geschehen sind, irgendwie erstaunlich offen &#8211; werden hier zuf&#228;llige Fakten zu einer fixen Idee verkn&#252;pft, oder sind es viele kleine Puzzleteile, die die Wahrheit darstellen.<br />
Das Buch handelt dabei nat&#252;rlich insgesamt auch von den Schwierigkeiten und der Selbstfindung von Jugendlichen. Faszinierend ist dabei die Sprache, die vielen kleinen Details, die beschrieben werden &#8211; sh. Zitate:</p>
<blockquote><p>Dad wartne immer, es sei irref&#252;hrend, wenn man sich Leute vorstellt und sie vor seinem inneren Auge sieht, weil man sie nie so in Erinnerung beh&#228;lt, wie sie wirklich sind, mi so vielen Widerspr&#252;chen wie man Haare auf dem Kopf hat (100000 bis 200000). Das Gehirn verwendet eine faule Kurzschrift, gl&#228;ttet eine Person, l&#228;sst das dominierende Charaktermerkmal alles beerrschen &#8211; ihr Pessimismus oder ihre Unsicherheit (Manchmal, wenn der Kopf besonder fauls ist, macht er sie entweder nett oder bl&#246;d) -, und man begeht den Fehler, sie nur auf dieser Grundlage zu beurteilen, wodurch man Gefahr l&#228;uft, bei der n&#228;chsten Begegnung b&#246;se &#252;berrascht zu werden.</p>
<p>Sein verwirrtes Gesicht erinnerte mich an diese wenig schmeichelhaften Fotos von Pr&#228;sidenten, die in der <em>New York Times</em> und in anderen Zeitungen mit Vorliebe auf Seite eins abgedruckt wurden, um der Welt zu demonstrieren, wie die grossen Politiker zwischen den inszenierten Momenten aussahen, zwischen den aufgeschriebenen Soundbites, den einstudierten Handschl&#228;gen &#8211; nicht etwa standhaft und stattlich, nicht einmal stabil, sondern nur zerbrechlich und bl&#246;d. Diese Fotos waren am&#252;sant, aber wenn man dar&#252;ber nachdachte, begriff man, dass die Implikationen einem Angst machen mussten, weil die Bilder zeigten, wie empfindlich das Gleichgewicht in unserem Leben ist, wie zerbrechlich unserer ruhige kleine Existenz, wenn <em>das</em> der Mann war, der das Sagen hatte.</p>
<p>Alle Versuche &#8230; waren so frustrierend, als wolle man mit einer Kugelstosskugel Beachvolleyball spielen.</p>
<p>Er hatte die Hautfarbe eines Auberginendips, seine schlaffe Gestalt erinnerte selbst an sch&#246;nen Sonnentagen bestenfalls an h&#228;ufig benutztes Bordgep&#228;ck.</p>
<p>&#8220;<em>L&#8217;Avventura</em>&#8220;, sagte Dad, &#8220;hat diese Art von elliptischem Ende, das den meisten Amerikanern abslout widerstrebt: sie w&#252;rden eher eine Wurzelbehandlung &#252;ber sich ergehen lassen, als mit so einem Schluss allein gelassen zu werden, nicht nur, weil sie es nicht ausstehen k&#246;nnen, wenn irgendetwas ihrer Vorstellungskraft &#252;berlassen bleibt &#8211; wir reden hier &#252;ber das Land, das Elasthan erfunden hat -, sondern auch, weil sie eine selbstbewusste, optimistische Nation sind. Sie wissen, was Familie bedeutet. Sie wissen, was richtig und was falsch ist. Sie kennen sich mit Gott aus &#8211; viele von ihnen berichten von t&#228;glichen Gespr&#228;chen mit diesem Herrn. Und die Idee, dass keiner von uns wirklich etwas wissen kann &#8211; das ist ein Gedanke, dem sie auf keinen Fall ins Auge sehen wollen, da w&#252;rden sie sich lieber mit ihrem eigenen halbautomatischen Sturmgewehr in den Arm schiessen lassen. F&#252;r mich hat das Nichtwissen etwas Grossartiges &#8211; wenn der Mensch seine kl&#228;glichen Versuche alles zu kontrollieren, aufgeben muss. Wenn man die H&#228;nde hebt und sagt: &#8216;Wer weiss?&#8217;, kann man einfach mit dem Geschenk des Lebens weitermachen, so wie die <em>paparazzi</em>, die <em>puttane</em>, die <em>cognoscenti</em>, die <em>tappisti</em>&#8230;&#8221;.</p></blockquote>
<p><img id="smallDivTip" style="border: 1px solid blue; z-index: 90; opacity: 1; position: absolute; left: 167px; top: 200px;" src="chrome://dictionarytip/skin/book.png" alt="" /></p>
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		<title>Jasper Fforde: Der Fall Jane Eyre</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 23:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[books]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall gestossen &#8211; und wie mich das freut!
Eine Welt auf den ersten Blick wie die unsere, aber in der die Menschen viel gr&#246;sseres Interesse (bis Fanatismus) f&#252;r Literatur haben. So dass es schon mal Revolten gibt, wenn Surrealismus verboten oder wieder erlaubt wird.
Die Hauptperson ist Thursday Next, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall gestossen &#8211; und wie mich das freut!</p>
<p>Eine Welt auf den ersten Blick wie die unsere, aber in der die Menschen viel gr&#246;sseres Interesse (bis Fanatismus) f&#252;r Literatur haben. So dass es schon mal Revolten gibt, wenn Surrealismus verboten oder wieder erlaubt wird.<br />
Die Hauptperson ist Thursday Next, die eine Agentin der <em>SpecOps</em> f&#252;r Literatur-Verbrechen ist. Und obwohl das eine der untersten Schichten (27 von 30!) der SpecOps ist, hat sie einiges zu tun mit dem gr&#246;ssten Schurken Acheron Hades.<br />
Auf den zweiten Blick ist es doch nicht so ganz wie in unserer Welt: Acheron Hades hat einige geradezu &#252;bersinnliche F&#228;higkeiten, die Grenzen zwischen Realit&#228;t und Fiktion sind manchmal fliessend, Thursdays Onkel hat ein paar fantastische Erfindungen &#8211; darunter auch ein <em>ProsaPortal</em>, mit dem man in B&#252;cher eindringen kann, und Thursdays Vater ist bei der <em>ChronoGarde</em>, die &#8211; nun ja &#8211; die Zeit patroulliert und kontrolliert.</p>
<p>Das alles gibt einen f&#252;r mich absolut mitreissenden und spannenden Mix &#8211; etwa im Stil <em>The Hitchhikers Guide to the Galaxy</em> von Douglas Adams oder vielleicht wie etwas von Terry Prachett.</p>
<p>Hier findet sich dann auch eine Erkl&#228;rung zum Ende des Romans <em>Jane Eyre</em> &#8211; nett wie das zusammengereimt ist!</p>
<p>Sehr empfehlenswert &#8211; und freue mich schon auf die Folgeb&#228;nde!</p>
<p><img id="smallDivTip" style="border: 1px solid blue; z-index: 90; opacity: 1; position: absolute; left: 406px; top: 125px;" src="chrome://dictionarytip/skin/book.png" alt="" /></p>
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		<title>Marion Zimmer Bradley: Das Haus zwischen den Welten</title>
		<link>http://4nomore.net/2008/11/marion-zimmer-bradley-das-haus-zwischen-den-welten/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 22:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xabbu</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
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		<category><![CDATA[scifi]]></category>

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		<description><![CDATA[ Diese Buch habe ich jetzt wohl zum dritten Mal gelesen. Ich weiss eigentlich nicht, warum ich es noch einmal aus dem Regal gezogen habe, aber es hat mich wieder fasziniert.
Es handelt von einem Experiment mit einer neuen Droge in einem parapsychologischen Institut in den USA. Zum ersten Mal k&#246;nnen echte Ergebnisse vorgewiesen werden, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Diese Buch habe ich jetzt wohl zum dritten Mal gelesen. Ich weiss eigentlich nicht, warum ich es noch einmal aus dem Regal gezogen habe, aber es hat mich wieder fasziniert.</p>
<p>Es handelt von einem Experiment mit einer neuen Droge in einem parapsychologischen Institut in den USA. Zum ersten Mal k&#246;nnen echte Ergebnisse vorgewiesen werden, aber &#8211; wie wir anhand der Erfahrungen des Hauptakteurs Fenton lernen &#8211; beruht das auf einem viel weitergehenden als &#8216;nur&#8217; das Auftreten von ESP-F&#228;higkeiten. Es zeigt sich, dass diese Droge Zugang zwischen verschiedenen Parallelwelten verschaffen kann. Fenton glaubt zuerst auch, dass er halluziniert, wird dann aber immer mehr von der Realit&#228;t dieser Welten und deren Bewohnern &#252;berzeugt &#8211; diese wird aber selbst unter den Parapsychologen nicht akzeptiert.</p>
<p>So thematisiert dieses Buch auch die Frage von  was ist verr&#252;ckt, wie kann ich rational mit solchen Erfahrungen umgehen etc. Gleichzeitig greift es viele bekannte Mythen wie etwa die Feenwelt auf und stellt sie damit auf eine reale Ebene &#8211; sehr geschickt gemacht.</p>
<p>Am besten gef&#228;llt mir die Steinwelt allerdings, wo alles Leben eins ist &#8230; und man sich leicht darin verlieren kann.</p>
<p>Ich kenne nicht so viel anderes von der Autorin, aber ich finde dieses Buch viel besser als etwa die so bekannte <em>Nebel von Avalon</em>.</p>
<p><img id="smallDivTip" style="border: 1px solid blue; z-index: 90; opacity: 1; position: absolute; left: 287px; top: 178px;" src="chrome://dictionarytip/skin/book.png" alt="" /></p>
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		<title>Wordle.net &#8211; generate text base art easily</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 23:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>

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		<description><![CDATA[Wordle.net allows to play with texts which via the online applet can be transformed into nice pieces of art. As a quick example I tried to use just a few words from the famous Haiku from Basho:
Der alte Teich.
Ein Frosch springt hinein -
Ger&#228;usch des Wassers
The old pond-
a frog jumps in,
sound of water.
which can then look [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wordle.net">Wordle.net</a> allows to play with texts which via the online applet can be transformed into nice pieces of art. As a quick example I tried to use just a few words from the famous Haiku from Basho:</p>
<blockquote><p>Der alte Teich.<br />
Ein Frosch springt hinein -<br />
Ger&#228;usch des Wassers</p></blockquote>
<blockquote><p>The old pond-<br />
a frog jumps in,<br />
sound of water.</p></blockquote>
<p>which can then look like:<br />
<a href="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/teich.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-552" title="teich" src="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/teich.png" alt="" width="500" height="341" /></a></p>
<p>or in english:<br />
<a href="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/pond.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-554" title="pond" src="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/pond.png" alt="" width="500" height="324" /></a></p>
<p>More text, here <a href="http://4nomore.net/2008/04/hesse-stufen/">Hermann Hesse&#8217;s Stufen</a> can look like:<br />
<a href="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/stufenwordle.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-558" title="stufenwordle" src="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/stufenwordle.png" alt="" width="500" height="319" /></a></p>
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		<title>David Safier: Mieses Karma</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 20:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[ Ein sehr lustiges und entspannendes Buch &#8211; und ein Schnellleser: Kim Lange ist eine ber&#252;hmte Fernsehmoderatorin, die aber nicht sehr zimperlich mit ihren Mitmenschen umgeht. Daher findet sie sich nach ihrem pl&#246;tzlichen Tod (erschlagen durch die Toiletten-Sch&#252;ssel einer abst&#252;rzenden russischen Raumstation &#8211; was schon etwas &#252;ber den Ton des Buches aussagt) als Ameise reinkarniert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Ein sehr lustiges und entspannendes Buch &#8211; und ein Schnellleser: Kim Lange ist eine ber&#252;hmte Fernsehmoderatorin, die aber nicht sehr zimperlich mit ihren Mitmenschen umgeht. Daher findet sie sich nach ihrem pl&#246;tzlichen Tod (erschlagen durch die <span class="externalLink">Toiletten-Sch&#252;ssel</span> einer abst&#252;rzenden russischen Raumstation &#8211; was schon etwas &#252;ber den Ton des Buches aussagt) als Ameise reinkarniert. Und lernt in den n&#228;chsten Leben einiges &#252;ber Karma &#8230; In den verschiedenen Leben zur Seite steht der ber&#252;hmte Casanova &#8211; alles in allem eine sehr humorvolle und doch auch nachdenklich machende Geschichte. Ich habe heute ein paar Ameisen jedenfalls mit anderen Augen angesehen.<br />
Sehr am&#252;sant fand ich auch, dass sich bei einem ihrer Todesf&#228;lle zeigt, dass jeder nach seinem Tod von demjenigen empfangen wird, an dessen Religion er geglaubt hat im Leben, d.h. je nachdem von Jesus, Mohammed, Odin, &#8230; oder eben von Buddha &#8211; der ausser allen Buddisten auch alle die abholt, die an keine Religion glaubten, da er als einziger diese nicht bestraft.</p>
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		<title>Zeit zum Aufh&#246;ren</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 21:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[joke]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei M&#228;nner vorm Casino, einer in Unterhose, einer nackt. Sagt ersterer: Das ist es was ich so an Dir bewundere &#8211; Du weisst immer wann Du aufh&#246;ren musst!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei M&#228;nner vorm Casino, einer in Unterhose, einer nackt. Sagt ersterer: Das ist es was ich so an Dir bewundere &#8211; Du weisst immer wann Du aufh&#246;ren musst!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jon Krakauer: In die Wildnis</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 20:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich das Buch nur gelesen, weil ein Kollege es mir gegeben hat. Vor einigen Jahren habe ich mit grosser Faszination &#8216;Into Thin Air&#8217; vom gleichen Autor gelesen. Dieses hat mich jetzt nicht so beeindruckt, aber es war doch interessant etwas zu lesen &#252;ber die doch vielen Leute, speziell Chris McCandless, die die absolute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich das Buch nur gelesen, weil ein Kollege es mir gegeben hat. Vor einigen Jahren habe ich mit grosser Faszination &#8216;Into Thin Air&#8217; vom gleichen Autor gelesen. Dieses hat mich jetzt nicht so beeindruckt, aber es war doch interessant etwas zu lesen &#252;ber die doch vielen Leute, speziell Chris <span class="externalLink">McCandless</span>, die die absolute Wildnis und Einsamkeit suchen &#8211; auf der Suche nach der &#8216;reinen&#8217; Natur, aber vor allem auch auf der Suche nach sich selbst.<br />
F&#252;r diesen Weg bin ich wohl zu bequem &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heinrich Kleist: &#220;ber das Marionettentheater</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 20:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Text, erh&#228;ltlich etwa bei kleist.org, auf den ich &#252;ber die Zitate in  gestossen wurde.
Er beschreibt, wie die wunderbaren Bewegungen eines T&#228;nzers entweder durch v&#246;llige Selbstvergessenheit (wie bei einer Marionette), oder durch vollkommene Kontrolle und Perfektion eines Gottes erreicht werden k&#246;nnen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Text, erh&#228;ltlich etwa bei <a href="http://www.kleist.org/texte/UeberdasMarionettentheaterL.pdf">kleist.org</a>, auf den ich &#252;ber die Zitate in <a href="http://4nomore.net/2008/04/philippullman-dergoldenekompass-dasmagischemesser-dasbernsteinteleskop/">PhilipPullman-DerGoldeneKompass-DasMagischeMesser-DasBernsteinteleskop</a> gestossen wurde.<br />
Er beschreibt, wie die wunderbaren Bewegungen eines T&#228;nzers entweder durch v&#246;llige Selbstvergessenheit (wie bei einer Marionette), oder durch vollkommene Kontrolle und Perfektion eines Gottes erreicht werden k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eva Ibbotson: Maia oder als Miss Minto ihr Korsett in den Amazonas warf</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 19:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr sch&#246;nes Buch zum Vorlesen mit Kindern (und sicher auch zum Selberlesen f&#252;r etwas Gr&#246;ssere).
Es ist irgendwie sehr sch&#246;n geschrieben, eine Geschichte des M&#228;dchens Maia, die aus einem Internat in London heraus zu Verwandten am Amazonas geschickt wird, da ihre Eltern gestorben sind. Wie sie lernt und erf&#228;hrt, was das Leben ihr dort zu bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr sch&#246;nes Buch zum Vorlesen mit Kindern (und sicher auch zum Selberlesen f&#252;r etwas Gr&#246;ssere).<br />
Es ist irgendwie sehr sch&#246;n geschrieben, eine Geschichte des M&#228;dchens Maia, die aus einem Internat in London heraus zu Verwandten am Amazonas geschickt wird, da ihre Eltern gestorben sind. Wie sie lernt und erf&#228;hrt, was das Leben ihr dort zu bieten hat &#8211; und wie schlecht sich die anderen Menschen das oft vorstellen k&#246;nnen. Eine Geschichte von b&#246;sen und guten Menschen, vom Finden, was f&#252;r einen selbst Leben bedeuten soll &#8211; und spannend, dass man eigentlich gar nicht aufh&#246;ren will (vor-) zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hesse: Stufen</title>
		<link>http://4nomore.net/2008/04/hesse-stufen/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 19:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[poems]]></category>

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		<description><![CDATA[
Stufen
Wie jede Bl&#252;te welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
bl&#252;ht jede Lebensstufe,
bl&#252;ht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and&#8217;re, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns besch&#252;tzt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Stufen: Gedicht und Bild" src="http://www.4nomore.net/images/Stufen.jpg" alt="" width="452" height="640" /></p>
<h2>Stufen</h2>
<p>Wie jede Bl&#252;te welkt<br />
und jede Jugend dem Alter weicht,<br />
bl&#252;ht jede Lebensstufe,<br />
bl&#252;ht jede Weisheit auch und jede Tugend<br />
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.<br />
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe<br />
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,<br />
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern<br />
in and&#8217;re, neue Bindungen zu geben.<br />
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,<br />
der uns besch&#252;tzt und der uns hilft zu leben.<br />
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,<br />
an keinem wie an einer Heimat h&#228;ngen,<br />
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,<br />
er will uns Stuf&#8217; um Stufe heben, weiten!<br />
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise<br />
und traulich eingewohnt,<br />
so droht Erschlaffen!<br />
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,<br />
mag l&#228;hmender Gewohnheit sich entraffen.<br />
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde<br />
uns neuen R&#228;umen jung entgegen senden:<br />
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.<br />
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!</p>
<p><em>Hermann Hesse</em></p>
<p><a href="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/stufenwordle.png"><img class="aligncenter size-small wp-image-558" title="stufenwordle" src="http://4nomore.net/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/stufenwordle-300x191.png" alt="" width="300" height="191" /></a><br />
(see <a href="http://4nomore.net/2008/07/wordlenet/">WordleNet</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Philip Pullman: Der Goldene Kompass, Das Magische Messer, Das Bernsteinteleskop</title>
		<link>http://4nomore.net/2008/04/philippullman-dergoldenekompass-dasmagischemesser-dasbernsteinteleskop/</link>
		<comments>http://4nomore.net/2008/04/philippullman-dergoldenekompass-dasmagischemesser-dasbernsteinteleskop/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 21:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[&#196;usserst fantasievolle und spannende B&#252;cher &#8211; mit einem ist es nicht getan &#8230;Eigentlich ein Jugendbuch, habe ich es auch als Erwachsener sehr gerne verschlungen.Der Autor erz&#228;hlt hier von Parallelwelten zu unseren, von Durchg&#228;ngen zwischen diesen, und von vielen alternativen Weltergebnissen in diesen parallelen Welten.Ein M&#228;dchen und ein Junge mit besonderen F&#228;higkeiten kommen zusammen, alles um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#196;usserst fantasievolle und spannende B&#252;cher &#8211; mit einem ist es nicht getan &#8230;<br />Eigentlich ein Jugendbuch, habe ich es auch als Erwachsener sehr gerne verschlungen.<br />Der Autor erz&#228;hlt hier von Parallelwelten zu unseren, von Durchg&#228;ngen zwischen diesen, und von vielen alternativen Weltergebnissen in diesen parallelen Welten.<br />Ein M&#228;dchen und ein Junge mit besonderen F&#228;higkeiten kommen zusammen, alles um sie herum braut sich zusammen zu einem grossen Kampf &#8211; eine Rebellion vieler Welten und Lebewesen gegen den &#8216;Allm&#228;chtigen&#8217;.<br />Einige der uns mythisch erscheinenden Wesen, z.B. Engel, existieren wirklich in gewissen Welten &#8211; einfach als spezielle Art von Lebewesen &#8211; und auch der sogenannte Allm&#228;chtige ist nur ein anderes Wesen, nicht etwa der Erschaffer der Welt.<br />Fantastische Einf&#228;lle hat der Autor auch mit ganz anderen Lebewesen, etwa den Mulefa &#8211; intelligente und liebenswerte Gesch&#246;pfe in einer Parallelwelt, die auf Grund der dortigen Gegebenheiten von sehr glatten nat&#252;rlichen &#8216;Strassen&#8217; evolution&#228;r eine Fortbewegung auf R&#228;dern entwickelt haben.<br />Eine Geschichte sehr kritisch jeder unterdr&#252;ckenden Obrigkeit &#8211; speziell hier der Kirche, die ganz auf Unterdr&#252;ckung alles Lebesbejahenden, aller unbekannten neuen und sch&#246;nen Dinge ausgerichtet ist. Da kann man einiges an der realen Kirche wiedererkennen.<br />Eine Geschichte auch, die Jugendlichen wohl einiges zum Nachdenken liefert &#8211; und auch von meiner Tochter schon verschlungen wurde.</p>
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		<title>Juli Zeh: Schilf</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 21:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[books]]></category>

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		<description><![CDATA[Unkonventionell geschriebene Krimigeschichte mit philosophischen und physikalischen Diskussionen um die Viele-Welten-Theorie. Sehr gut zu lesen, viele tolle Formulierungen &#8211; recht spannend auch.
Wenn sie wenigstens nur Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff miteinander teilen w&#252;rden. Aber die Gemeinsamkeiten gehen tiefer, bis hinab zu den Protonen, Neutronen und Elektronen, aus denen er und die Asiatin aufgebaut sind und aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unkonventionell geschriebene Krimigeschichte mit philosophischen und physikalischen Diskussionen um die Viele-Welten-Theorie. Sehr gut zu lesen, viele tolle Formulierungen &#8211; recht spannend auch.</p>
<blockquote><p>Wenn sie wenigstens nur Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff miteinander teilen w&#252;rden. Aber die Gemeinsamkeiten gehen tiefer, bis hinab zu den Protonen, Neutronen und Elektronen, aus denen er und die Asiatin aufgebaut sind und aus denen auch der Tisch besteht, auf den er seine Ellenbogen st&#252;tzt, sowie der Kaffebecher, der ihm die Finger w&#228;rmt. Dieser Umstand macht Oskar zu einem beliebigen Ausschnitt der Materie, aus der die Welt geformt ist, alles enthaltend, was existiert, weil man aus ihr nicht entkommen kann. Er weiss, dass die Grenzen seiner Peron im grossen Teilchenwirbel verschwimmen. Er kann sp&#252;ren, wie er sich buchst&#228;blich unter andere Menschen mischt. In fast allen F&#228;llen ist ihm dieses Gef&#252;hl unangenehm. Es gibt eine Ausnahme. Zu der ist er gerade unterwegs.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Hochzeitsgesellschaft sprach hinter vorgehaltenen H&#228;nden &#252;ber den Trauzeugen, der an den W&#228;nden des Festsaals entlangschlich und mit seiner dunklen Gestalt pers&#246;nlich f&#252;r die Schatten in den Ecken verantwortlich schien.</p></blockquote>
<blockquote><p>Im Graben liegt eine schwarze Katze, der das &#220;berqueren der Fahrbahn von links Ungl&#252;ck gebracht hat.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Sch&#246;ne an der Zeit ist, dass sie ohne Hilfestellung vergeht und sich nicht an dem st&#246;rt, was in ihr geschieht. Auch die n&#228;chste Handvoll Sekunden wird sich vom Acker machen, und schon ist das, was eben noch unm&#246;glich erschien, vergangen und vorbei. Warten ist nicht schwer. Das Leben besteht aus Warten. Folglich, beschliesst Sebastian, ist das Leben kinderleicht.</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie er seit einiger Zeit weiss, bedeutet Altern nicht nur die F&#228;higkeit, um vier Uhr morgens zu erwachen und nicht mehr einschlafen zu k&#246;nnen. Altern ist vor allem ein fortgesetztes Rendezvous mit dem eigenen K&#246;rper, ein Zwiegespr&#228;ch mit Schl&#228;uchen, Filtern, Scharnieren und Pumpen, die jahrelang im Verborgenen ihren Dienst getan haben und sich dann pl&#246;tzlich, nach Aufmerksamkeit heischend, ins Bewusstsein dr&#228;ngen. Sich selbst zu kartographieren, ist gleichbedeutend mit Sterben; sich ganz erfasst zu haben, ist der Tod, denkt der Kommissar, der, aufrecht wie eine Statue, mit dem Heben und Senken des Zugs leise schwankt.</p></blockquote>
<blockquote><p>Um zehn Uhr fr&#252;h am Samstagmorgen ist Freiburg erst halb erwacht. Noch liegen die Gassen im Schatten. Rings um das M&#252;nster dr&#228;ngen sich die Tische und St&#252;hle der Strassencafes in Gr&#252;ppchen zusammen, als f&#252;rchteten sie sich vor dem bald einsetzenden Wochenendbetrieb. Wie Hirten gehen die Kellnerinnen zwischen ihnen umher, scheuchen St&#252;hle auf ihre Pl&#228;tze, streichen den Tischen &#252;ber die R&#252;cken, stellen Aschenbecher auf.</p></blockquote>
<blockquote><p>Die Tatsache, das Menschen einander mit Metallst&#252;cken durchbohren oder in blutige Einzelteile zerlegen, fan sie schon immer ertr&#228;glicher als jene Darbeitungen der Verfalls, die das sogenannte nat&#252;rliche Sterben begleiten. Am Endpunkt der Menschlichen Herrlichkeit stellt sich die Frage, warum jemand wie Rita mit ganzer Kraft Leute jagt, die nichts weiter getan haben, als den qu&#228;lend langsamen Untergang durch einen schnellen zu ersetzen. Die wahren Verbrecher &#8211; Krankheit, Sterblichkeit und die Angst davor &#8211; kann niemand hinter Gitter bringen.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; M&#228;dchen, die sich die Wimpern zu Spinnenbeinen schminken.</p></blockquote>
<blockquote><p>Falls mein Bewusstsein die Welt erschafft, fehlt es ihm offensichtlich an Phantasie, dachte der Kommissar, denkt der Kommissar.</p></blockquote>
<blockquote><p>Das Leben, denkt Schilf, ist eine Geschichte mit vielen Stockwerken. Oder mit Kapiteln, von denen sich eins nach dem anderen ger&#228;uschlos schliesst.</p></blockquote>
<blockquote><p>Seit dem Bruch beschr&#228;nkt sich Schilfs Interesse an Frauen im Wesentlichen auf ihre Glaubw&#252;rdigkeit im Zeugenstand. Daran hat auch Julias Erscheinen auf den letzten Metern der Wegstrecke nicht viel ge&#228;ndert. Dessen ungeachtet hat sein K&#246;rper mit ihrem ein Abkommen getroffen, das von beiden Parteien zur allseitigen Zufriedenheit erf&#252;llt wird. Er schaut ihr gern zu, wenn sie sich auszieht. Sie kn&#246;pft sich die Bluse so unbefangen auf, wie andere Frauen ihre Handtasche &#246;ffnen. Die unz&#228;hligen Augenpaare, die Julias K&#246;rper jahrelang in aller Ausf&#252;hrlichkeit betrachtet haben, entheben den Kommissar der Verpflichtung, heilige Scheu zu empfinden. Er kann einfach hinsehen.<br />
Wenn ihre Kleider sorgf&#228;ltig gefaltet &#252;ber der Stuhllehne hãngen, r&#252;hrt ihn ihre Nacktheit mehr, als dass sie ihn herausfordert. Sobald sie sich aber mit dem ganzen Leib an ihn schmiegt, liebt er sie mit aller Leidenschaft und Dankbarkeit, zu der er noch f&#228;hig ist. Liebt sie so sehr, dass alles aufh&#246;rt, der Schmerz, die Gr&#252;beleien, der ganze menschliche Zwang zur permanenten inneren Berichterstattung &#252;ber die eigene Existenz. Von Anfang an war Julia in der Lage, den Beobachter zum Schweigen zu bringen. F&#252;r ein paar Minuten kehrt Ruhe ein. Endlos wie die Farbe Schwarz. Sch&#246;n wie eine Anleihe auf den Tod.</p></blockquote>
<blockquote><p>Der Rauch wirft wirbelnde Schatten auf das Fensterbrett, die sich ineinander verschlingen, verblassen und erneut in Bewegung geraten, wenn er den n&#228;chsten Zug aus den Lungen entl&#228;sst. So stellt er es sich vor, jenes geheimnisvolle Geflecht, die Ursuppe am Grund der Realit&#228;t: als Schatten eines Gottes, der am Fenster raucht.</p></blockquote>
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		<title>One-liners &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 21:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[german]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Warum sagen wir: die Zeit vergeht? Und nicht ebenso betont: sie entsteht?&#8221;
- Alexander Kluge, Seen sind fuer Fische Inseln.
&#8220;Was gef&#228;llt uns am besten an einem Menschen? Dass wir ihm gefallen.&#8221;
- John Reed
&#8220;Buchhandlungen verlasse ich immer mit schweren Depressionen wegen der tausendfachen Verlockungen, f&#252;r die auch tausend Leben nicht ausreichen.&#8221;
- Herbert Feuerstein
&#8220;B&#252;cher sind wie Vampire.
Sie stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Warum sagen wir: die Zeit vergeht? Und nicht ebenso betont: sie entsteht?&#8221;<br />
- Alexander Kluge, Seen sind fuer Fische Inseln.</p>
<p>&#8220;Was gef&#228;llt uns am besten an einem Menschen? Dass wir ihm gefallen.&#8221;<br />
- John Reed</p>
<p>&#8220;Buchhandlungen verlasse ich immer mit schweren Depressionen wegen der tausendfachen Verlockungen, f&#252;r die auch tausend Leben nicht ausreichen.&#8221;<br />
- Herbert Feuerstein</p>
<p>&#8220;B&#252;cher sind wie Vampire.<br />
Sie stehen in den Regalen,<br />
und warten auf ihre Opfer, auf jemanden,<br />
der nach ihnen greift, der sich festliest,<br />
und schon beginnt ihr gesiterhaftes Leben:<br />
Sie saugen dem Neugierigen auf h&#228;chst<br />
lustvolle Weise seine Lebenszeit aus.&#8221;<br />
- Uwe Timm</p>
<p>&#8220;Seiner Funktion nach ist das Buch eine graphische Materialisierung geistig-immaterieller Inhalte zum Zweck ihrer Erhaltung, &#220;berlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.&#8221; &#8211; Lexikon</p>
<p>&#8220;Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.&#8221; &#8211; Gustav Mahler</p>
<p>Beklagte man ehemals die Schuld der Welt,<br />
so sieht man jetzt mit Grausen auf die Schulden der Welt.<br />
- Schopenhauer</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;You can take off on a bigger wave than you think you can.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Technologists have a tendency to confuse those things that are interesting with those that are important.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Der Plan ist auf die menschliche Unvernunft gegr&#252;ndet und somit tadellos. Aber etwas Chance geh&#246;rt zu jedem Erfolg.&#8221;<br />
- aus <a href="http://4nomore.net/2005/10/conradferdinandmeyer-derschussvonderkanzel/">ConradFerdinandMeyer-DerSchussVonDerKanzel</a></p></blockquote>
<blockquote><p>In real life, unlike in Shakespeare, the sweetness of the rose depends upon the name it bears. Things are not only what they are. They are, in very important respects, what they seem to be.<br />
- Hubert H. Humphrey</p></blockquote>
<blockquote><p>Wir finden in B&#252;chern immer nur uns selbst. Komisch, da&#223; dann allemal die Freude gro&#223; ist und wir den Autor f&#252;r ein Genie erkl&#228;ren.<br />
- Thomas Mann (1917)</p></blockquote>
<blockquote><p>»Der Autor ist mir der liebste, in dem ich meine Welt wiederfinde.«<br />
- Goether, Die Leiden des jungen Werther</p></blockquote>
<blockquote><p>Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.<br />
- <a href="http://4nomore.net/2006/01/waltermoers-diestadtdertraumendenbucher/">WalterMoers-DieStadtDerTraeumendenBuecher</a></p></blockquote>
<blockquote><p>Das Licht am Ende des Tunnels ist oft nur eine sterbende Leuchtqualle!<br />
- <a href="http://4nomore.net/2006/01/waltermoers-diestadtdertraumendenbucher/">WalterMoers-DieStadtDerTraeumendenBuecher</a></p></blockquote>
<blockquote><p>There are two types of education. . . One should teach us how to make a living, And the other how to live.<br />
- John Adams</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;First they ignore you, then they ridicule you, then they fight you, then you win.&#8221;<br />
-  Mahatma Gandhi</p></blockquote>
<blockquote><p>For it is the chief characteristic of the religion of science that it works, and that such curses as that of Aporat&#8217;s are really deadly.<br />
- Isaac Asimov (see <a class="externalLink" title="External link to http://en.wikiquote.org/wiki/Isaac_Asimov" href="http://en.wikiquote.org/wiki/Isaac_Asimov" target="_blank">http://en.wikiquote.org/wiki/Isaac_Asimov</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>Reality is that which, when you stop believing in it, doesn&#8217;t go away.<br />
- Philip K Dick (more at <a class="externalLink" title="External link to http://en.wikiquote.org/wiki/Philip_K._Dick" href="http://en.wikiquote.org/wiki/Philip_K._Dick" target="_blank">http://en.wikiquote.org/wiki/Philip_K._Dick</a>)</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;There are problems that are impossible<br />
if you think about them in two-year terms<span style="text-decoration: line-through;">- which everyone does</span><br />
but they&#8217;re easy if you think if fifty-year terms.&#8221; &#8211; Danny Hillis</p></blockquote>
<blockquote><p>I have always imagined that Paradise will be a kind of library.<br />
Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt. &#8211; Jorge Luis Borges</p></blockquote>
<blockquote><p>Never force yourself to read a book that you do not enjoy. There are so many good books in the world that it is foolish to waste time on one that does not give you pleasure. &#8211; Atwood H. Townsend, NYU Professor, chair of group that created Good Reading: A Helpful Guide for Serious Readers</p></blockquote>
<blockquote><p>Im Munde gewisser Leute reizen einen die eigenen Ansichten zum Widerspruch. &#8211; Karl Heinrich Waggerl</p></blockquote>
<blockquote><p>Wenn es ein Buch gibt, das du wirklich lesen willst, aber das noch nicht geschrieben wurde, dann musst du es selbst schreiben. &#8211; Toni Morrison</p></blockquote>
<blockquote><p>Die gr&#246;&#223;te Gefahr im Leben ist, da&#223; man zu vorsichtig wird. &#8211; Alfred Adler</p></blockquote>
<blockquote><p>Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir nat&#252;rlich letztlich unser ganzes Leben. &#8211; Annie Dillard</p></blockquote>
<blockquote><p>If a man speaks his mind in a forest, and no woman hears him, is he still wrong?</p></blockquote>
<p>Links: <a href="http://4nomore.net/2006/01/reading-lesen/">Reading-Lesen</a></p>
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